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Endlich Urlaub: Egal ob mit dem Auto, dem Flieger oder der Bahn unterwegs - das Handy ist immer dabei. Das kann teuer werden. Ab Juli wird es dank neuer EU-Regelungen aber günstiger. Dann gelten für die gesamte EU folgende (Brutto)-Preisobergrenzen: Info-Box: Ein abgehendes Gespräch darf pro Minute nicht mehr als 23 Cent kosten. Ankommende Anrufe dürfen nicht mit mehr als sechs Cent abgerechnet werden. Eine verschickte SMS aus dem Ausland kostet höchstens sieben Cent, ankommende sind kostenlos. Wer mit dem Handy ins Internet geht, zahlt pro Megabyte maximal 24 Cent. Limit einrichten Damit das Surfen nicht zur Kostenfalle wird, gibt es eine automatische Trennung. Wenn knapp 60 Euro inklusive Mehrwertsteuer erreicht werden, wird die Verbindung getrennt und zwar weltweit. Wer mehr will, kann sich ein höheres Limit einrichten lassen. Aber Vorsicht: Noch hat nicht jeder Anbieter diese Kostengrenze technisch umgesetzt! Kostenloses WLAN auch im Urlaub nutzen Wer im Urlaub viel surfen will, für den lohnt sich ein Datenpaket. Denn das ist meist preiswerter als die Abrechnung pro Megabyte. Außerdem sollte man beim Handy die automatischen Updates deaktivieren. Das spart kostbares Datenvolumen. Die Alternative: Im Urlaub ein kostenloses WLAN im Hotel, im Café oder am Bahnhof nutzen. Achtung außerhalb der EU Aufpassen sollte man bei Reisen in Länder außerhalb der EU: Die Schweiz und Norwegen, gehören zwar nicht zur EU, werden von vielen Netzanbietern trotzdem so abgerechnet. Aber leider nicht von allen! Richtig teuer kann es in beliebten Urlaubsländern werden, die außerhalb der EU liegen, wie Türkei, Tunesien, Ägypten oder Thailand. Wer noch günstiger im Ausland telefonieren will, kauft sich im Urlaub einfach eine Prepaid-Karte. Ganz ohne Roaming-Gebühren - dafür mehr Geld in der Urlaubskasse. Homepage: http://www.mittagsmagazin.de Blog: http://www.mimawebspiegel.de Facebook: http://www.facebook.com/mittagsmagazin Twitter: https://twitter.com/mittagsmagazin